Borreliose -Behandlung

Es gibt von Jahr zu Jahr mehr Patienten, die an den Folgeerscheinungen von Zeckenstichen leiden, wobei man dazu sagen muss, dass nicht nur Zecken Borrelien (spezielle Bakterien) übertragen können, sondern auch alle anderen Steckmücken. Manchmal genügt sogar ein Strohhalm! Wir dürfen hier an dieser Stelle keine Behandlungsvorschläge geben. Daher nur einige Hinweise aus unserer langjährigen Erfahrung. Wie Sie dann vorgehen werden ist - wie immer und bei jedem gesundheitlichen Problem - Ihre eigene Entscheidung. Lassen Sie sich diese Entscheidungsfreiheit nicht nehmen!

Achten Sie darauf, dass die Zecke korrekt entfernt wird, am besten mit einem spitzen Werkzeug wie einem kleinen Messer oder einem Einmalskalpell. Eine Pinzette jeglicher Art ist ungeeignet, da damit der infektiöse Darminhalt der Zecke in die Einstichstelle injiziert wird. Bei sehr kleinen Zecken kommt man mit einer Pinzette ohnehin nicht zurecht. Nach dem Entfernen geben Sie einen Tropfen Teebaumöl auf die Einstichstelle. Das wirkt desinfizierend.

Wenn seit dem Einstich schon ein paar Tage vergangen sind und Sie die Zecke vielleicht gar nicht bemerkt haben, sich inzwischen aber ein juckender roter Fleck, die sogenannte Wanderröte, gebildet hat, sollte unbedingt behandelt werden, um die schwerwiegenden chronischen Folgen einer Borreliose zu vermeiden. Hier an dieser Stelle nur so viel: Es gibt Naturheilverfahren, die sich seit vielen Jahren hervorragend bewährt haben. Informieren Sie sich daher. Die üblicherweise eingesetzten Antibiotika sind dagegen keine befriedigende Lösung. Durch die Behandlung mit Antibiotika können  die Bakterien sogenannte zellwandfreie Formen entwickeln, die dann gegen alle weiteren Massnahmen resistent sind (Lida H. Mattmann, 1993, em. Professorin für Mikrobiologie an der Wayne State University, Detroit, Michigan). Damit wird die Basis für einen chronischen Verlauf gelegt.

Die Umwandlung des Erregers in zellwandfreie Formen (CWD) ist tückisch, denn die Borrelien können so über Monate und Jahre überleben. Dazu Dr. Dr. Peter Schneider: “Die Entstehung von CWD ist fatal, da das Immunsystem sie nicht mehr ausreichend erkennen kann. Dadurch, dass nach einer Antibiotikatherapie die Antikörpertiter im Blutserum nicht mehr erhöht sind und sich auch die klinische Symptomatik (vorübergehend) gebessert hat, erweckt es den Anschein, als sei der Patient geheilt.”

Mit Hilfe der Dunkelfeld-Vitalblutanalyse ist es möglich, festzustellen, in welchem Stadium sich die Erreger befinden. Voraussetzung ist eine sorgfältige Durchführung und eine Beobachtung im Verlauf von mindestens 24 Stunden. Dazu nachstehend einige Bilder mit typischen Bakterienformen 12 Stunden nach der Blutabnahme. Die nachfolgende, gezielte Behandlung orientiert sich am Ergebnis der Blutuntersuchung. Die Dunkelfeldmethode bietet darüber hinaus eine zuverlässige Möglichkeit, die Ergebnisse der Behandlung fortlaufend zu kontrollieren.

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